Silvester

 

Nicht nur in Deutschland wird zu Silvester gefeiert. Auch in anderen Ländern gibt es einige spannende und verrückte Traditionen. In diesem Artikel wollen wir euch einige davon vorstellen und eine Sache können wir schon im voraus sagen. Die Traditionen sind mindestens so bunt und vielfältig wie die Länder selbst.

 

Schottland:

Wer groß, männlich und mit schwarzen Haaren ausgestattet ist, hat zu Hogmanay,so nennen die Schotten ihr drei Tage dauerndes Silvesterfest, das große Los gezogen. Denn es soll den Bewohnern eines Hauses besonders viel Glück bringen, wenn ein Mann mit den oben beschriebenen Eigenschaften als erstes über ihre Türschwelle tritt. Dieser sollte jedoch auch ein Glas Whisky, ein Stück Kohle, ein Früchtebrot sowie Salz mit sich führen. Der erste Besucher bekommt von allen weiblichen Bewohnern einen Kuss. 

 

China:

Mindestens genauso prächtig wird Silvester in China gefeiert. Hier geht das Neujahrsfest, welches sich nach dem Mondkalender richtet, sogar über ganze 15 Tage. In dieser Zeit kann es passieren, dass man Mandarinen auf Gewässern schwimmen sieht. Frauen ohne Partner schreiben auf diese den Namen ihres Liebhabers und hoffen, dass dadurch heiratswillige Männer angelockt werden. Außerdem soll es Glück bringen, zu Silvester kurz vor Mitternacht alle Fenster und Türen zu öffnen, damit das Glück ungehindert fließen kann. Damit dieses auch im Haus bleibt, herrscht zu Neujahr ein Putzverbot.

 

Deutschland:

Neben den bekannteren Traditionen wie z.B. dem Bleigießen oder dem Essen von Linsen, gibt es auch einige, die uns neu waren. Wusstet ihr, dass man zwischen Weihnachten und Silvester keine Wäsche waschen sollte? Ist dies jedoch unvermeidlich, darf die Wäsche nicht draußen aufgehangen werden. Dies besagt ein abergläubisches Ritual. Zudem soll es Glück bringen, wenn man die Schuppe eines Karpfen im Geldbeutel trägt.

 

Spanien:

In Spanien isst man zwölf Weintrauben. Zu jedem Glockenschlag um Mitternacht eine. Maßgebend sind hier allerdings die Glockenschläge der Rathausuhr in Madrid. Diese erklingen in einem Abstand von drei Sekunden, so das der Countdown schon 36 Sekunden vor Mitternacht beginnt. Bei jeder Weintraube darf man sich etwas wünschen. Verschluckt oder verzählt man sich aber, bringt das Unglück.

 

Bulgarien:

In Bulgarien geht es etwas härter zu. Hier laufen Kinder von Haus zu Haus und schlagen die Bewohner mit dem „Surwatschke“ auf den Rücken. Dies ist ein geschmückter Ast vom Kornelkirschbaum. Die Schläge sollen Gesundheit und Reichtum bringen. Im Gegenzug erhalten die Kinder kleine Geschenke.   

 

Kanntet ihr ein paar der Traditionen schon vorher? Wir waren über diese Vielfältigkeit sehr überrascht. Es gibt noch so viele andere tolle und interessante Traditionen, die wir euch leider nicht vorstellen konnten, da wir sonst ewig gebraucht hätten. Das diesjährige Silvester wird anders als alle vorherigen, da eignet es sich doch perfekt, um mal andere Traditionen auszuprobieren.

Wir wünschen euch einen Guten Rutsch:)

Eure Elli-Line

 

 

Missstände an Weihnachten

 

Der Tannenbaum steht geschmückt im Wohnzimmer und unter ihm liegen die Geschenke. Überall duftet es nach köstlichem Essen und ein Glanz liegt über allem. So würden viele von uns wahrscheinlich Weihnachten beschreiben. Doch auch das „Fest der Freude“ hat seine Schattenseite.

Auf einmal tun alle so, als wäre alles gut und wollen ein friedliches und idyllisches Weihnachtsbild erschaffen. Man probiert die Welt schöner und heller zu machen, in dem man alle Missstände wegsperrt und ignoriert. Nur damit wir unseren Spaß haben und das Bild von Weihnachten erhalten bleibt. Überall wird erzählt, dass es die Zeit der Liebe und des Mitgefühls ist. Aber Liebe und Mitgefühl bekommen nur die, die dem Ideal entsprechen.

Für einen Obdachlosen ist Weihnachten ein genauso kalter Tag wie alle anderen Tage im Winter. Er friert auch trotz der besinnlichen Zeit. So gab es im Winter 2018/2019 zwölf Kältetode in Deutschland und die Zahl steigt jährlich an.  Auch Missbrauch, Tierquälerei  und Fremdenhass hören in dieser Zeit nicht auf. Nichts davon interessiert sich für Weihnachten, aber trotzdem probieren wir es für einen Monat hinter Lametta und Lichterketten zu verstecken. Wir ignorieren alle Probleme, nur damit wir ein schönes Fest haben. Ist das Fest der Liebe und Gemeinsamkeit also eher ein Fest des Egoismus’?

Um sich „rein zu waschen“ und etwas Gutes zu tun, fangen viele Menschen an in dieser Zeit zu spenden. Aber tut man dies wirklich nur für das Wohl von anderen, oder doch eher für das eigene Image? Schließlich hört man nach Weihnachten wieder damit auf. Dabei sollte man nie einen Anlass brauchen um jemanden etwas Gutes zu tun. 

Denen die wir lieben wollen wir eine Freude bereiten, daher fangen wir an die unnötigsten Geschenke zu kaufen. Die meisten davon enden aber leider auf dem Müll oder ausgesetzt im Wald. Die Zahl der ausgesetzten Tiere ist nie höher als zur Weihnachtszeit. So wurden 2019 allein im Berliner Tierheim 39 sogenannte „Fundtiere“ abgegeben. Als beliebte und süße Geschenke werden diese ihren neuen Besitzern übergeben, dabei erfordert es eine gute Vorbereitung, wenn man einen tierischen Mitbewohner aufnehmen will. So stehen dann hunderte von Menschen total überfordert mit einem Haustier da und irgendwann fällt dann die Entscheidung: Es muss weg. Dies passiert oft spätestens zur Osterzeit, wenn vielleicht der erste Urlaub vor der Tür steht. Solche Geschenke führen also nur dazu, dass Tiere zu einem Objekt gemacht werden und tun niemandem gut. Außer natürlich, wenn alles abgesprochen war.

Um es kurz zu fassen, kann man sagen, dass wir in dieser so „friedlichen“ Zeit ohne Ende konsumieren und alles ignorieren.

 

Mit diesem Artikel wollen wir euch nicht Weihnachten verderben, denn sein wir mal ehrlich, auch wir lieben dieses Fest. Aber über solche Thematiken sollte man zumindest mal nachdenken und sich ihnen bewusst sein.

 

In diesem Sinne Frohe Weihnacht.

Eure Elli-Line

 

Autor: Mascha Baller 

Unser Adventskalender verspätet sich

Hey Leute!
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wollen wir diesen Dezember einen
Online-Adventskalender mit euren Texten gestalten.

Leider können wir auf Grund der derzeitigen Situation eure Texte nicht wie
geplant jeden Advent veröffentlichen. Wir arbeiten bereits an einer
Lösung eure Werke diesen Dezember zu anderen Terminen hochzuladen.
Ihr könnt uns also weiterhin gerne eure Geschichten, Lieder, Gedichte, Sprüche, etc. schicken.

Wir halten euch auf dem Laufenden!


Euer Schülerzeitungs-Team



 

Wasserverschwendung am Elli

 

Es war einmal ein Wasserhahn, der tropfte pausenlos...

 

Schon Ewigkeiten läuft im Raum 311 unserer Schule ununterbrochen Wasser.

Gesehen hab ich das zum ersten Mal vor ca. vier Jahren. Der Hausmeister ist sofort verständigt worden. Als es nach acht Wochen immer noch getropft hat, hab ich das erneut gesagt.

Der Wasserhahn ist mir vor zwei Wochen wieder in den Sinn gekommen. Und ich hab mir gedacht :“Wie viel Wasser lief da wohl die letzten VIER Jahre durch?“

 

Hier ist die Antwort:

 

 

Vergleiche

 

 

70.000 l

 

sieben große Pools

140€

Volumen eines Raumes 

17500 l pro Jahr (4 mal)

 

Tagesbedarf von 146 Personen

35€

1750 Wassereimer

1460 l pro Monat(48 mal)

 

Gleiches Gewicht wie ein Kleinwagen

3€

Volumen von 14 Kühlschränken

48 l pro Tag

(1460 mal)

 

Trinkwasser für eine Schulklasse über den Tag

0,10€

fünf Kochtöpfe

2 l pro Stunde (30040 mal)

 

40 Oreo Kuchen

 

Zwei Trinkflaschen

33,3 ml pro Minute (2.102.400)

 

Volumen eines Schnapsglases

 

 

 

Was sagt ihr dazu❓

Lasst es uns wissen und folgt uns auf Insta!

 

Eure Schülerzeitung 

Kinderhospiz in Tambach-Dietharz

 

Zwei Worte, die ein ganzes Leben ver-ändern: Diagnose unheilbar.

Doch nicht nur das Leben der Betroffenen wird auf den Kopf gestellt, sondern auch das aller Beteiligter. Der Gedanke das das eigene Kind das Erwachsenenalter wohl nie erreichen wird, ist unerträglich und auch die Pflege muss irgendwie gestemmt werden. In Deutschland leben mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche mit einer tödlichen Erkrankung. Das sind mehr als 50.000 Kinder, die gepflegt werden müssen. Um die Eltern zu entlasten, gibt es sogenannte Kinderhospize.

Kinderhospize sind ambulante und stationäre Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, die unheilbar und lebensverkürzend krank sind. Meistens verschlimmert sich ihr Gesundheitszustand im Laufe der Zeit. Der Grund, warum Kinder und Jugendliche in ein Hospiz kommen ist allgemein eine Erkrank-ungsform, die so schwer verläuft, dass eine Therapie fehlschlägt oder gar nicht erst möglich ist und sie das Erwachsenenalter nicht mehr erreichen können. Durch diese Krankheiten haben die Kinder einen hohen Hilfs- und Pflegebedarf und sind oft abhängig von schmerzlindernden Maßnahmen. Außerdem lassen sie, Angesicht des baldigen Todes, bei Kindern ein großes Bedürfnis nach Nähe zu ihrer Familie entstehen.

Allerdings werden nicht nur die Kinder und Jugendlichen in einem Kinderhospiz betreut, sondern auch die Eltern und Geschwister. Einerseits hat das Kind so noch Kontakt zu stark vertrauten Personen, andererseits können die Eltern und Geschwister so am besten in dieser Situation unterstützt werden. Diese Unterstützung erfahren Eltern und Geschwister kostenlos.

Kinderhospize bieten sowohl für die Kinder als auch für die Eltern und Geschwister professionelle Betreuung und Begleitung an. Für die Familie sogar über den Tod des Kindes hinaus. Desweiteren bieten Kinderhospize psychologische und medizinische Beratung und Betreuung, Rechtsberatung, 24 Stunden Berufs- bereitschaft  sowie Bildungs- und Förderungsmöglichkeiten  und vieles mehr. Das Ziel der Hospiz-Arbeit ist es den Kindern ihre letzten Tage so schön wie möglich zu machen und die Familie bestmöglich in dieser furchtbaren Zeit zu unterstützen.

Ein Kinderhospiz hier in der Nähe ist das stationäre Mitteldeutsche Kinderhospiz in Tambach-Dietharz. Dieses ist 2005 gegründet worden und nimmt vor allem Kinder und Familien aus Thüringen oder aus bestimmten Teilen von Hessen, Nieder-sachsen, Sachsen-Anhalt und Nordbayern auf. Das mitteldeutsche Kinderhospiz betreute schon über 6000 Gäste (so werden die Patienten in einem Hospiz genannt) und deren Familien. Finanzieren tut sich dieses Kinderhospiz, wie alle anderen Hospize hauptsächlich über Spenden.

Wie ihr seht, sind Hospize unverzichtbar, jedoch spricht man kaum über sie. Dabei ist die Arbeit, die dort geleistet wird enorm wichtig und hart.Wir hoffen, dass wir euch einen kleinen Einblick in diese Welt geben konnten, auch wenn man diese eigentlich so gut wie nicht beschreiben kann.

 

Bis zum nächsten Mal

Eure Elli-Line:)

 

Anmerkung von Frau Lenke:

Mit großen Schritten gehen wir auf die Weihnachtsfeiertage zu. In der besinnlichen Adventszeit im Kreise der Liebsten sind viele Menschen dankbar für das, was sie in ihrem Leben haben - Familie, Freunde, ein schönes und sicheres Zuhause und vor allem -  Gesundheit. Dankbar für diese Dinge, verleitet die Weihnachtszeit viele zum Spenden für gute Zwecke. In den letzten Jahren sammelte der Radiosender "Antenne Thüringen" mit einer Spendenaktion Geld für das Kinderhospiz Tambach-Dietharz. Wenn Sie dieses Jahr noch nach einem guten Zweck zum Spenden gesucht haben, rät Ihnen die Redaktion der Schülerzeitung "Elli-Line" sich die unten aufgeführte Internetseite des Kinderhospizes genauer anzusehen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne und besinnliche Adventszeit. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

A. Lenke (Leiterin der AG)

 

 

Quellen:

Hans Reinfelder: Eltern im Netz: https://www.elternimnetz.de/kinder/besondere-beduerfnisse/kinderhospiz.php#Was%20macht%20ein%20Kinderhospiz (27.11.2020)

Klaus-Dieter Heber: Kinderhospiz-Mitteldeutschland: https://www.kinderhospiz-mitteldeutschland.de/ (27.11.2020)

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