Die Fachschaft Musik

 

„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ganz in Goethes Sinne arbeiten die Fachbereiche Deutsch, Darstellen und Gestalten, Kunst und Musik an unserer Schule eng zusammen.

Der Musikunterricht versteht sich als ein wesentlicher Bestandteil einer umfassenden kulturellen Bildung der Kinder und Jugendlichen. Dabei ist es von Bedeutung, unsere Wurzeln und musikalischen Traditionen näher zu bringen. In der Geburtsstadt Johann Sebastian Bachs stehen wir in einer besonderen Verantwortung.

Aber nicht nur Wissenserwerb in Theorie und Musikgeschichte prägen den Musikunterricht von Klasse 5 bis 12. Das persönliche künstlerische Erleben, gemeinschaftliche musikalische Erfahrungen durch die Arbeit an Stimme und Sprache und das Singen in den Chören unserer Schule erachten wir für die Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen als besonders wertvoll. Gelegenheit zur Präsentation haben die Kinder und Jugendlichen zu den festlichen Anlässen im Verlauf des Schuljahres: beim Tag der offenen Tür, beim Herbstfest, zum schulinternen oder außerschulischen Adventskonzert und zur Abiturveranstaltung im Festsaal der Wartburg. Auf diese Weise unterstützen wir als musikalisch-künstlerischer Bereich die Außenwirkung des Elisabeth-Gymnasiums.

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ (Friedrich Nietzsche)

11.-13. November 2019
 
Es mag kitschig klingen, aber diese kleine Reise hat in uns wirklich ein Stück Geborgenheit, sowie ein echtes Gemeinschaftsgefühl ausgelöst. Wir hätten nicht damit gerechnet, dass uns der Chor noch mehr ans Herz wachsen könnte, aber genau das ist durch unsere Chorfahrt passiert. Solche 3 Tage, die wir als Chor und Musikfreunde verbringen durften, waren traumhafte und zusammenschweißende Tage. Lachen, tanzen, singen, spielen und einfach Musik genießen: Dinge die wir schätzen und lieben. Gemeinsame Proben, Gespräche, Austausch, Lacher und Zeit haben uns noch mehr das Gefühl gegeben, eine Gemeinschaft zu sein und zusammen zugehören, als es die wöchentlichen Übungsstunden je konnten.
Wir haben als Chor 3 Tage in der Musik Akademie in Sondershausen verbracht. Täglich 6 Stunden geprobt, Tee getrunken und natürlich zusammen musiziert und die Zeit, mit viel Freude und Emotionen genossen. Dass man merkt wie erschöpft man nach disziplinierten Singen mit voller Körperspannung ist, gab es nicht, denn in den Pausen zwischen den vier Proben am Tag, nahmen wir Energie in Form von Nahrung oder Musik auf. Durch das gemeinsame Singen von bekannten Liedern in Grüppchen, das Vorspielen von seinen Künsten auf Klavier, Schlagzeug, Ukulele, Gitarre  und Cello gab es uns neue Kraft. Wir waren wie in einem Rausch uns als Nebeneffekt hatten wir auch viel Spaß! In solchen Momenten realisiert man, dass Musik in jeglicher Form, Menschen miteinander verbindet.
Musik ruft Emotionen hervor, zeigt das Innerste des Menschen. Jeder erzählt seine eigene Geschichte mithilfe seiner Gefühle, eines Instrumentes, seiner Stimme. Der Höhepunkt dieses Ausfluges war unser Musikzierabend, bei dem viele nach ihrem Wunsch etwas vorstellen konnten. Lieder wie ´Never enough`, gesungen von Jasmin Stöber, ´Waves`, präsentiert von Philipp Reise und Basma Jantscher, ´Have yourself a merry little Christmas` und ´Listen`, vorgestellt von Nele Puchta und ´Ozean`, vorgetragen von Basma Jantscher, und noch vieles mehr, bezauberte jeden von uns. Der Abend bot viele positive Emotionen und nun warme Erinnerungen.
Als Ziel hatten wir natürlich, aus den Proben, Ergebnisse und Vorschritte zu machen. Wir haben unser diesjähriges Adventsprogramm geprobt. Einsingen, neues Lied, Registerprobe, Zusammenführen, erstaunt darüber sein, wie schnell wir neue Lieder lernen, ein kleiner Brüller von Frau Unger, ein kleiner Witz von Frau Unger, alles Teile einer normalen Probe in unserem Chor. Genau dies konnten wir am Tag viermal erleben. Sehr anstrengend, aber wunderschön.
Trotz all dem Spaß haben wir den Ernst nicht verloren. In den Proben waren wir konzentriert bei der Sache und gaben unser aller Mühe.
Es war eine komplett neue Erfahrung für uns als Chor. Dank Frau Unger, Herrn Stelzner, Herrn Trautvetter und Frau Enke konnten wir diese tolle Chorfahrt, so wie sie am Ende war, erleben. Danke.

(Geschrieben von Nele Puchta, inspiriert von kurzen Zusammenfassungen von Anna Ostertag, Ksenia Ostertag und Basma Jantscher, 10.12.2019/BC)

Musizierstunde: 28.10.2019

Das Elisabeth-Gymnasium lud auf Initiative von Musiklehrerin Gabriele Scharfenberger am Abend zum wiederholten Male zur Musizierstunde mit Schülerinnen und Schülern in den Kunstpavillon Eisenach ein. Dieses Mal wurden nicht nur instrumentale Darbietungen und Gesang präsentiert, auch szenische Beiträge gestalteten das Programm abwechslungsreich und vielfältig.

Luise Unger auf dem Cello im Ensemble mit Frau Neitzel an der Violine und Frau Unger am Flügel eröffneten den Abend beschwingt und stimmten so auf die folgende Stunde ein. Danach zeigte die Theater-AG, seit diesem Schuljahr unter Leitung von Roman Kimmich und Joanna Surowiec vom Landestheater Eisenach und Gabriele Scharfenberger an der Schule angeboten, Szenen aus dem erarbeiteten Theaterstück, welches fertig gestellt dann 2020 aufgeführt werden soll. Jean-Maddox Hentschel, Leo Ferdinand Schindler, Emma Bätzel, Angelina Müller und Angelina Hofmann schlüpften gekonnt in ihre Rollen und zeigten mit großer Spielfreude ihre Szenen auf der Bühne, was großen Applaus erhielt und Neugier auf die Aufführung im kommenden Jahr weckte.

Philipp Reise präsentierte sein Können mit Gesang und Klavier anhand des Titels „12:45“ von Etham und anhand seiner Eigenkomposition „Selfish“, die er kraftvoll und überzeugend interpretierte.

Mit den Schülerinnen ihres Kurses im Fach Darstellen und Gestalten der Jahrgangsstufe 9 hatte Gabriele Scharfenberger Gedichte einstudiert. Die Schülerinnen nutzten den Bühnenraum und unter Einsatz von Requisiten interpretierten sie diese Gedichte kreativ und unterhaltsam. Hannah Möller, Nesrin Ayadi, Laura Wehnemann, Lena Nehrig, Svenja Minas und Pauline Schmidt trugen so das Gedicht „Über das Älterwerden“ von Wilhelm Busch vor; Natalie Wevering, Nicole Stickel, Lara Krämer, Lara Carbé und Alessia Hristea interpretierten und inszenierten „In trauter Verborgenheit“ von Wilhelm Busch.

 

Mit seinem Beitrag „Da muss er durch“ von Bodo Wartke lockerte Leo Ferdinand Schindler das Programm auf. Das Publikum hatte viel Freude an seiner Gestaltung von Text und Musik dieses Titels mit Gesang, begleitet am Flügel.. Mit ihren Schülerinnen der 10. Klasse ließ Gabriele Scharfenberger das Lied „Gabriellas Sång“ aus dem Film „Wie im Himmel“ erklingen, was großen Applaus erhielt. Zum Schluss stimmten Amelie Otto, Helene Merten, Samantha Gruschka und Nina Horak aus der 10. Klasse „Heal the world“ von Michael Jackson an, begleitet von Gabriele Scharfenberger am Flügel. Dem schlossen sich auch die Schülerinnen des Kurses Darstellen und Gestalten an und sangen mit, sodass die Musizierstunde einen klangvollen Abschluss erfuhr.


Rundum gelungen war dieser Abend gestaltet und die zahlreich erschienenen Gäste hatten eine Stunde Musik und szenische Beiträge in qualitativ hochwertiger, professioneller Ausführung erlebt, dabei aber auch die entspannte und unterhaltsame Atmosphäre dieses Abends genossen.

Weitere Infos und Bilder unter:

 https://www.eisenachonline.de/bildung/ein-junger-songwriter-am-fluegel-100178

 

(SG, 04.11.2019/BC)

Einstimmung in die Frühlingszeit


Kurz vor Beginn der Osterferien präsentierte sich das Elisabeth-Gymnasium Eisenach am 10.04.2019 musikalisch vielfältig und von seiner besten Seite im Kunstpavillon.


Mittlerweile zum vierten Mal war auf Initiative von Musiklehrerin Gabriele Scharfenberger zu einer Stunde Musik geladen worden, die von Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassenstufen allein oder im Ensemble gestaltet wurde.Mit Titeln unterschiedlicher Genres nach Wahl der Interpreten erlebte das Publikum erneut die Vielfalt der musikalischen Talente der Schule:


Jasmin Stöber begeisterte mit ihrer Stimme bei ihren Beiträgen, begleitet von Herrn Blume am Flügel, und leitete so den Abend ein. Ebenso klangvoll präsentierte sich das Ensemble um Alexandra Landrock, Helene Richardt, Amelie Otto und Samantha Gruschka dem Publikum. Mit diesen Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 und 9 hatte Frau Scharfenberger vier Titel einstudiert und begleitete deren mehrstimmigen Gesang am Flügel, was viel Applaus erhielt.

 

Zum vierten Mal bei der vierten Musizierstunde dabei war Leo Ferdinand Schindler, der zur Freude des Publikums selbstironisch, dabei intonations- und textsicher „Teenager zu sein“ vortrug, sich selbst begleitend auf der Ukulele.

 

Ebenso verzauberten auch Nele Puchta und Debora Roschka mit ihren Stimmen und sich selbst auf der Gitarre begleitend das Publikum.

 

Sarah Tronicke trug auf ihrer Flöte drei Stücke vor, beschwingt und sicher im Zusammenspiel mit  Frau Scharfenberger am Flügel. Ebenso zeigte sich Jakob Stelzner, der auf dem Violoncello die Musik aus „Schindlers Liste“ erklingen ließ, begleitet von Frau Unger am Flügel.

Die zahlreichen Gäste, darunter auch Frau Dr. Menzel, die Schulleiterin des Ernst-Abbe-Gymnasiums, zeigten sich beeindruckt und begeistert von der Musikdarbietung der Schülerinnen und Schüler.
Zuletzt verabschiedete man sich mit den Worten „Bis zur nächsten Musizierstunde“, die mittlerweile im Schuljahresplan des Elisabeth-Gymnasiums verankert und von den Schülerinnen und Schülern fest eingeplant ist. Eine Kooperation mit den anderen Eisenacher Gymnasien hat man sich in Zukunft vorgenommen.
Peter Schäfer vom Kunstpavillon unterstützte dankenswerter Weise erneut die Veranstaltung durch Bereitstellung der Räume, der Ausstattung und der benötigten Technik.

 

 

 

(SG,04.11.2019/BC)

Einen ausführlichen Artikel zu dieser Veranstaltung findet man mithilfe des folgenden Links auf www.eisenachonline.de

https://www.eisenachonline.de/kultur/teenager-zu-sein-ein-selbstironischer-beitrag-96635

 

(29.04.2019/BC)

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