"Advent, Advent - hinter'm Türchen steckt's Event" ...

... so hieß das Theaterstück zum Adventsprogramm 2018. Im folgenden  Beitrag haben die Schüler des dS-Kurses Klasse 10 ihre Eindrücke zu ihrer Arbeit am ersten gemeinsamen Theaterstück zusammengefasst.

 

 

VON DER IDEE BIS ZUM AUFTRITT

In den ersten Wochen des Schuljahres diskutierten wir lange und ausgiebig über mögliche Ideen zur Umsetzung.  Als das Grundgerüst fertig war, fingen wir an uns in einzelne Gruppen aufzuteilen und ins Detail zu gehen. Nach und nach entwickelte sich so das Stück, auf welches wir lange hingefiebert haben. Während des Prozesses gab es natürlich vereinzelte Auseinandersetzungen, jedoch sind alle 24 Mitglieder des Kurses näher zusammengewachsen. Trotz der großen Aufregung und Hektik, haben wir es gut gemeistert und sind sehr stolz auf unser Endergebnis. An 2 Tagen probten wir mehrere Stunden durchgängig für unseren Auftritt am 14.12.2018. Dieser war ein großer Erfolg. Fast alles lief wie geplant. Wenn mal etwas nicht funktioniert hat, haben wir uns gegenseitig unterstützt und die Fassung nicht verloren. Zu sehen war ein traditionelles Stück der Familie Hoppenstedt, jedoch wurde auch modernes eingebaut wie Gesang und Tanz. Außerdem eine weitere Szene, in der Schauspiel und Gesang gemischt wurden, nämlich „Ihr Kinderlein kommet“.
Am Montag, den 17.12.2018, führten wir unser Theaterstück erneut auf. Diesmal für die Eisenacher Grundschulen. An diesem Tag waren wir schon geübter und nicht mehr so aufgeregt.

Insgesamt können wir sagen, dass es uns großen Spaß gemacht hat auf der Bühne zu stehen und wir uns riesig über den Applaus gefreut haben. Wir können jedem den dS-Zweig empfehlen, der sich gerne kreativ auslebt und viel Spaß am Schauspiel hat. Wir können aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich wirklich lohnt.

 

 

HANDLUNG - ROLLEN - REQUISITEN  - KOSTÜME

Seit August 2018 arbeiten wir jeweils einen Block pro Woche am Theaterstück des jährlichen Adventsprogramms. Auch wir mussten feststellen, dass mehr Arbeit dahinter steckt als vermutet. Zuerst wurden mit Hilfe eines Brainstormings alle Ideen und Vorschläge gesammelt. Die Idee eines magischen Adventskalenders überzeugte alle von uns. Der Kernpunkt der Geschichte ist ein Junge unseres Alters, der Weihnachten und alles was dazu gehört total kindisch findet. Die anderen Ideen brachten uns zu dem Entschluss, das Theaterstück aus der Kerngeschichte, zwei Sketchen, einem Tanz und einem Lied zusammenzusetzen. In verschiedenen Gruppen erarbeiteten wir dann alles detailreich und somit standen auch die schlussendlichen Schauspieler aus den Gruppen fest. Jede Gruppe fokussierte sich auf seinen Part und die dazugehörigen Requisiten und Kostüme.

 

 

DER TAG DER AUFFÜHRUNG

Morgens ging es schon drunter und drüber: Heliumballons flogen an die Turnhallendecke oder platzten, Lehrer fielen fast von den Stühlen und die Lichterkette des Weihnachtsbaumes ging kaputt. Doch wir versuchten es mit Humor zu nehmen. Die Zeit bis zum Abend der Aufführung raste und einige unserer Probleme waren noch nicht gelöst. Schüler und Lehrer hielten zusammen und bewältigten gemeinsam anstehende Aufgaben.  Vor und hinter der Bühne arbeiteten wir zusammen und schafften es. Es war stressig, aber es lohnte sich, denn die Vorfreude wurde größer, der Abend war da.

Jetzt war sie da: DIE AUFREGUNG. Wir beruhigten uns gegenseitig, sprachen uns Mut zu, unterstützten uns und schon ging es los. Das Warten bis die Turnhalle vollbesetzt war, zehrte an unseren Nerven. Plötzlich waren wir dran. Es ging auf die Bühne. Unser Stück lief gut, jeder wusste, wann er seinen Einsatz hat, wann er für welche Requisiten verantwortlich ist. Das Publikum belohnt unsere Arbeit mit Applaus. Der Abend war für uns ein voller Erfolg!

 

 

TEAMWORK

Natürlich war Mitte Juli niemand von uns in weihnachtlicher Stimung. Deshalb bestand der erste Schritt der Planung des Theaterstücks darin, sich durch "Brainstorming" gefühlsmäßig in die langersehnte Weihnachtszeit zu versetzen. Nach langer Überlegung und großem Ideenchaos hatte das Stück langsam Form angenommen. Nun war die Umsetzung auch nicht mehr fern und damit war jede viel Arbeit verbunden. Durch viel Kreativität, Motivation, Disziplin und vor allem Zusammenhalt verliefen die Proben stets erfolgreich. Wir bauten Requisiten, sammelten passende Kostüme, erarbeiteten Choreographien. lernten unsere Texte... 

Neben viel Tatendrang und Freude gab es allerdings auch eine Menge Stress und Aufregung - gelohnt hat es sich jedoch sehr. Ein Theaterstück auf die Beine zu stellen, bededeutet nicht nur reines Auswendiglernen von Texten. Es erfordert Arbeit, haufenweise Ideen und Willenskraft. Wenn am Ende alles geschafft ist, ist die Freude umso größer.

 

 

 

(dS 10, 04.02.2019/BC)

Zum Seitenanfang