Gemeinsam stark im Netz


"Hast du gesehen, was die heute anhatte?" - während solche Gespräche noch vor ein paar Jahren auf dem Nachhauseweg im Sande verliefen, geht Ausgrenzung, Hass und Mobbing heute am Nachmittag und in der Nacht in den meist illegalen WhatsApp-Klassengruppen (Nutzung erst ab 16 Jahren erlaubt) so richtig los ... Die Fallzahlen von Cybermobbing auf "allen Kanälen" unter Kindern und Jugendlichen steigen in ganz Deutschland - was dagegen wirksam unternommen werden kann, haben die siebten und achten Klassen des Elisabeth-Gymnasium in Eisenach vergangene Woche trainiert. 

 



Mithilfe von Frau Kazmaier (Medienakademie mecodia GmbH) sind die Schülerinnen und Schüler je 90 Minuten ein Fallbeispiel mit "echten" Sprachnachrichten, Chatverläufen,  und Instagram-Beiträgen durchgegangen und haben an den verschiedenen Stationen gelernt, wie sie als Betroffene reagieren können aber auch wie sie Betroffene unterstützen können. Schnell wurde deutlich, dass Handlungen des Cybermobbings im Strafgesetzbuch stehen und somit kein einfacher Kinderstreich mehr sind. Hilfestrukturen (Klassenleitung, Schulsozialarbeiterin, externe Hilfen) wurden dargelegt und so ein Weg aus dem Cybermobbing heraus - besser aber noch: um das Cybermobbing herum - aufgezeigt. 


Die Sparkasse Eisenach organisierte die Veranstaltung und bot sie interessierten Schulen an. Das Elisabeth-Gymnasium in Eisenach konnte so wieder einmal einen Teil ihrer Schülerschaft für das digitale Leben wappnen. 

Vielen Dank an alle Beteiligten (besonders an Herrn Kleinsteuber!). 

 

(5.10.2020/RJ/BC)

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