Die letzten Thüringer Freiluftmeisterschaften fanden Pandemiebedingt im Jahre 2019 statt.

Ein Vergleich zu diesem 3 Jahre zurückliegenden Ereignis zeigt mitunter auch Tendenzen der Medaillenvergabe, des Vereinsrankings und letztlich auch gewisser Mitgliederverluste auf, durch diese schwierige Zeit.

In der Gesamtbilanz 2022 aller Thüringer Meisterschaften (siehe Medaillenspiegel), konnte sich 2022 der Erfurter LAC klar mit 51 x Gold, 39 x Silber und 21 x Bronze durchsetzen (2019 – 17/18/11 – 2.) durchsetzen vor dem LC Jena mit 22 x/21 x/21 x (30 /13 /12 - 1.), dem ASV Erfurt mit 20 x/14 x/5 x (9 /12 /5  – 6.) und der LG Ohra – Energie mit Rang 4 und 13 x Gold, 13 x Silber und 9 x Bronze (2019 – 13 /6 /13 - 3.), womit eine sogar leicht bessere Medaillenausbeute erreicht wurde, nur der 3.Platz wurde nicht erreicht und es gab dennoch einen sehr guten 4. Platz.

Schüler (AK 12 – 15) :

Die Staffel w 14/15/u 16 in der Besetzung Elisa Valentina Doering, Lea Weber, Maria Matewosjan und Lotta Luisa Riechel holte sich über 4 x 100 m in 53,65 s Silber.

Maria Matewosjan (15) konnte diesmal nicht an ihre PBL herankommen und bis auf eine Staffelsilberplakette, einen 4.Rang im Hochsprung mit 1,39 m und Rang 7 über 80 m Hürden in 13,90 s und auch im Speerwurf mit 23,55 m, auf der Habenseite verbuchen.

In der w 14 hatte Lea Weber bereits bei vorausgegangenen Meisterschaften im Blockmehrkampf Wurf (Gold und Silber Mannschaft) und 3 x 800 m (Silber) Edelmetall bei Thüringer Meisterschaften gesammelt, zu denen nun noch einmal 4 Medaillen dazu kamen.

Mit 7 Freiluftmedaillen, avancierte sie zur erfolgreichsten Sportlerin des SV Einheit Eisenach/LG Ohra – Energie.

Landesmeistertitel und Gold gab es im letzten Diskuswurf mit PBL von 24,32 m.

Im Kugelstoß gab es mit PBL von 9,20 m Silber, ebenso mit PBL im Speerwurf mit 29,25 m und mit der Staffel ebenso Silber (s.o.).

Über 80 m Hürden wurde sie 6. In 13,65 s (VL – 13,50 s) und über 100 m wurde sie außerdem 7. In 13,54 s (VL – 13,52 s) – Ausdruck ihrer ambivalenten Fertigkeiten.

Joelina Querfeld (13) glänzte mit PBL und Gold im Kugelstoß mit 9,29 m und Silber im Speerwurf mit 30,82 m.

Ihre Vielseitigkeit bewies sie mit Rang 4 im Hochsprung und 1,35 m, während auch sie im Vorfeld Gold im Blockmehrkampf errungen hatte.

 

Am Sonntag, 26.Juni 2022 kamen ebenso in Gotha die Mitteldeutschen Meisterschaften (Sachsen-Anhalt/Thüringen/Sachsen) der AK 14/15 zur Austragung.

Beste Platzierung gab es hier für Lea Weber (14) mit Rang 7 im Speerwurf mit 29,24 m und 1 cm unter ihrer PBL von der LM.

 

von Peter Grüneberg

Schulamtsfinale Leichtathletik Westthüringen

Der letzte Erfolg einer Leichtathletikmannschaft im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" liegt 4 Jahre zurück.
2018 wurde die WK IVw [AK 11-13] vom Elisabeth Gymnasium 2. beim Landesfinale von Thüringen.

Nun ist seit 4 Jahren, von denen 2 Jahre "Totsportzeit" waren, wieder ein solcher Wettbewerb beanraumt und die Mädchen der nun WK III [AK 15-13] vom Elisabeth Gymnasium wurden Sieger beim Kreisfinale.

Dabei waren :

Maria Matewosjan
Lea Weber
Jolina Querfeld
Joesephine Tronicke
Johanna Backhaus
Lene Trescher
Lydia Herrmann
Helena Böhm

In der 2.Runde in Arnstadt am Sommeranfang (21.6.22) konnten im dortigen Jahnsportpark die
starken Gymnasium Ilmenau und Ohrdruf mit über 400 Punkten Vorsprung beim Schulamtsfinale - Westthüringen, letztlich bezwungen werden.

 

Siegerehrung Wartburgstadion

Siegerehrung im Wartburgstadion (Foto: P. Grüneberg)

Dennoch waren die Ergebnisse im Ballwurf, 800 m und Staffel recht dürftig aus Sicht des Punktedurchschnitts, obgleich die beteiligten Sportlerinnen, die als Ersatz für die beiden oben zuletzt aufgeführten Leistungsträger (Hermann und Böhm) einsprangen - Alekandra Sosnina und Leni Traberth, ihren bestmöglichen Beitrag beisteuerten zum Gesamtsieg.


Mit 3 Einzelsiegen konnte Lea Weber (w13/7.) den größten Punktbeitrag beisteuern, denn sie erreichte über 75 m in 10,1 s, im Weitsprung mit 4,72 m und im Kugelstoß mit 8,77 m.

Für das Landesfinale am Donnerstag, den 30.06.2022 in Ohrdruf muss es 3 Faktoren geben, um die Kollektivleistung zu erhöhen und das Ziel, von 6 x Finalisten Rang 4 oder 5 zu erreichen, realistisch werden zu lassen.

1) Umbesetzung in einigen Disziplinen

2) Verstärkung der Mannschaft um 3 Sportler und Einsatz 2. Staffel

3) Leistungsträger müssen persönliche Bestleistung in 1 bis 2 Disziplinen erreichen und die anderen Sportler müssen ein paar technische Schwachstellen in ihren Disziplinen verringern.

Das 1. Foto ist im Wartburgstadion und das 2. Foto am Jahnsportpark in Arnstadt, an der Metallstele zu Ehren des Hallenweltrekordes von Kaijsa Berquist ( Schweden), den diese am 4.2.2006 beim Hochsprunghallenmeeting
"Hochsprung mit Musik" unter Leitung vom Hochsprungguru Hubertus Triebel, in der Halle mit 2,08 m aufgestellt hatte, entstanden.

Gruppenbild Hochsprungstele
Die Teilnehmerinnen in Arnstadt (Foto: L. Weber)


Der Autor dieser Zeilen war seinerseits als Ehrengast und Trainer im Nachwuchstalentewettkampf als Augenzeuge dabei...

Ein Dank an alle Sportler für den Einsatz und gute 3. Runde :-)

Sport frei !

P. Grüneberg
Mannschaftsleiter/ Sportlehrer

Die Ergebnisse der schriftlichen Abiturprüfungen werden den SchülerInnen am Montag, 27. Juni 2022 mitgeteilt.

 

Für den Stammkurs von Herrn SD: 1. Stunde, Raum 302

und 

für den Stammkurs von Frau Ek: 2. Stunde, Raum 302.

 

T. Nazareth                                                                                                   Eisenach, 20. Juni 2022 (17.12 Uhr)

(Vorsitzender Prüfungskommission/Schulleiter)

(Neues vom Kooperationspartner ThSV Eisenach)

 

Handball: Meisterschaftsrunde männliche Jugend B

Es reichte nur zum Vizemeistertitel

ThSV Eisenach B II muss in der Meisterrunde der JSG       Saalfeld/Könitz/Blankenburg den Vortritt lassen

Keine Mannschaft konnte sich in einer niveauarmen Meisterschaftsrunde der männlichen Jugend B in Saalfeld herausheben. Die Qualität des Turnieres zeigte, woran der Thüringer Nachwuchs-Handball krankt. Organisatorische Schwächen kamen hinzu. Der eigentlich qualifizierte SV Petkus Wutha-Farnroda hatte bereits im Vorfeld schweren Herzens abgesagt, stand aufgrund von Klassenfahrten keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Am Spielort wurde die eigentlich veranschlagte Spielzeit von 2 x 10 Minuten auf 1 x 25 Minuten abgeändert. Das Haftmittelverbot überraschte auch einige. Bei den THSV-Talenten schien das gleich im Kopf zu sitzen.  „Wir zeigten nicht die Defensivleistung, die wir eigentlich können. Insbesondere im Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter waren erhebliche Mängel zu verzeichnen. In punkto Chancenverwertung haperte es auch erheblich. Für einige Spieler war es ungewohnt, Verantwortung zu übernehmen“, lautete das Fazit von ThSV-Coach Matthias Bäurer.

Ein Sieg reichte zum Landesmeistertitel

Hochmotiviert ging die Konkurrenz in die Partien gegen den „großen ThSV Eisenach“. Den Titel bejubelte die JSG Saalfeld/Könitz/Blankenburg vor der B II des ThSV Eisenach, die beide 7:5 Punkte aufwiesen. Letztlich entscheidend, die Eisenacher hatten in der normalen Thüringenliga-Saison gegen die JSG Saalfeld/Könitz/Blankenburg mit 23:27 und bei der Meisterschaftsrunde am Samstag in Saalfeld mit 12:13 verloren. Da die Punkte aus der Thüringenliga-Saison mit in die Wertung einflossen, reichte der JSG Saalfeld/Könitz/Blankenburg am Samstag ein Sieg, das 13:12 über den ThSV Eisenach II, zum Titel. Gegen den HBV Jena (8:12) und die JSG Saalfeld (10:13) unterlag der neue Titelträger. Erfolgreichste Werfer für die B II des ThSV Eisenach waren Joaquin Grabow mit 11 und Julian Helm mit 7 Treffern.

 

Grabow

Joaquin Grabow war mit 11 Treffern bester ThSV-Werfer (Foto: sportfotoseisenach)

Mangelnde Chancenverwertung im gesamten Turnierverlauf

Gleich zum Auftakt des Turniers in der überhitzten Dreifelder-Halle Gorndorf kamen die von Jugendkoordinator Matthias Bäurer betreuten Eisenacher, eine Mischung aus B- und C-Jugendlichen, nicht über ein 13:13 gegen die JSG Hermsdorf/Stadtroda hinaus. Ein letztlich folgenschwerer Punktverlust. Gegen den HBV Jena verzeichneten die Eisenacher einen knappen 16:15-Erfolg. Insgesamt enttäuschten die Wartburgstädter, vermochten die etwas erfahrenen die jüngeren Spieler nicht zu führen. Gute Einzelspieler führten zu keiner geschlossenen Mannschaftsleistung. Teilweise gute Abwehrarbeit fand im Angriffsspiel keine Fortsetzung. Die Chancenverwertung bildete das große Manko im gesamten Turnierverlauf.

Mit Bruder Leichtfuß zum Punktverlust

Mit einer 4:1-Führung nach 5 Minuten, Felix Cürten hatte eingenetzt, starteten die Eisenacher optimal gegen die JSG Hermsdorf. Schnell zog Bruder Leichtfuß ein, wurden beste Tormöglichkeiten ausgelassen. Beim 6:7 (9.) lag die JSG Hermsdorf vorn. Zwei von Joaquin Grabow verwandelte Siebenmeter ließen die ThSV-Talente mit einer 13:12-Führung in die letzten 76 Sekunden gehen. Die Entscheidung zu erzwungen misslang. Stattdessen folgte nach einer Abwehraktion im Kreis der Siebenmeterpfiff für die Talente vom Thüringer Autobahnkreuz. Per Strafwurf wurde in allerletzte Sekunde zum 13:13 ausgeglichen.  

Entscheidender Gegentreffer erneut in aller letzter Sekunde

Um noch nach dem Titel greifen zu können, war ein Sieg über die JSG Saalfeld/Könitz/Blankenburg Pflicht. Beim 3:6 (6.) lagen die Eisenacher hinten, rafften sich durch verbesserte Abwehrarbeit aber auf. Joaquin Grabow brachte die ThSV-Talente mit 8:7 in Führung (14.). Julian Helm besorgte das 10:8 (18.). Für besonnene Aktionen sorgte das nicht. Es fehlte die ordnende Hand. Die Turnier-Gastgeber witterten die Chance, mit einem Sieg schon nach dem Titel greifen zu können. Emil Weiß brachte mit einem verwandelten Siebenmeter nach dem 11:11-Ausgleich die Talente von der Wartburg mit 12:11 in Vorhand. Sekunden später fiel der Ausgleichstreffer. Wieder sorgte eine Abwehraktion im Kreis für einen (dieses Mal umstrittenen) Siebenmeter gegen den ThSV Eisenach II, den Marc Freimuth in aller letzter Sekunde zum 13:12-Siegtreffer für die JSG Saalfeld nutzte. Die Aktion vorher zu klären, misslang den ThSV-Talenten.  

 

Emil Weiß wurde mit 3 Treffern notiert (Foto:sportfotoseisenach) 

Im Finish zum Sieg über Jena

Im letzten Turniermatch gegen den HBV Jena spielten für die B II des ThSV Eisenach überwiegend die C-Jugendlichen. Die Zeiss-Städter sahen über weite Strecken wie der Sieger aus führten 5:1 (7.) und 14:11 (19.). Die jungen Eisenacher gaben aber nicht klein bei, warfen ihre Kampfkraft in die Waagschale und drehten noch die Partie vom 13:15-Rückstand (23.) durch Treffer von Kyrill Höllein, Maarten Elwert und Conrad Ruppert zum 16:15-Sieg.

 

Für die B II des ThSV Eisenach waren dabei: Torhüter Pascal Bartelt sowie die Feldspieler Kyrill Höllein (4 Tore), Emil Weiß (3), Jannes Rehm (1), Hannes Beyer, Tobias Knoth, Tim Knoth, Louis Müller, Maarten Elwert, Jakob Völksch (6), Conrad Ruppert (5), Joaquin Grabow (11), Felix Cürten (3), Julian Helm (7)

Alle Resultate

JSG Saalfeld – HBV Jena 8:12, JSG Hermsdorf – ThSV II 13:13, JSG Saalfeld – ThSV II 13:13, JSG Saalfeld – ThSV II 13:12, JSG Hermsdorf – HBV Jena 12:7, HBV Jena – ThSV II 15:16, JSG Hermsdorf – JSG Saalfeld 13:10

Endstand Meisterschaftsrunde männliche Jugend B

  1. JSG Saalfeld/Könitz/Blankenburg 7:5 Punkte
  2. ThSV Eisenach II 7:5 Punkte
  3. HBV Jena 5:7 Punkte
  4. JSG Hermsdorf/Stadtroda 5:7 Punkte

 

Th. Levknecht

(Neues vom Kooperationspartner ThSV Eisenach)

 

Shpetim Alaj und Peter Krauß weiter an der Spitze des Vereinsvorstandes des ThSV Eisenach e.V./ Leichter Mitgliederzuwachs

Im Gegensatz zum allgemeinen coronabedingten Trend bei Vereinen, der ThSV Eisenach verzeichnet einen leichten Mitgliederzuwachs. Erst kürzlich einen Mitgliedsantrag unterschrieb die Bundestagsabgeordnete Tina Rudolph (SPD), die wie das langjährige Vereinsmitglied und Landtagsabgeordneter Raymond Walk (CDU) zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung des ThSV Eisenach e.V. das Wort ergriff. Knapp 400 Mitglieder hat der Einsparten-Verein aktuell. Ihre ersten Wettkämpfe bestritt gerade das im Vorjahr gegründete Rollstuhl-Handballteam „Blue Lions ThSV Eisenach“, das erste in Thüringen. „Frontmann“ Bernd Fichtner wurde ausdrücklich gedankt! Auch als mdr-Morgenhahnteam schlug sich die Crew prächtig, bewies viel Wissen und räumte 500 € ab. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden von Vorstandsmitglied Dr. Rene Kliebisch vorgetragene verschiedene Änderungen der Vereinsatzung beschlossen.

Bei den auf der Tagesordnung stehenden Wahlen war Kontinuität angesagt. Die beiden Unternehmer Shpetim Alaj (Präsident)) und Peter Krauß (Vizepräsident) stehen weiterhin an der Spitze des Vereinsvorstandes. In den geschäftsführenden Vorstand wurden mit großer Einmütigkeit Dorothee Schwertfeger, Silvana Theuvsen, Till Bitterlich und Roberto Trautmann gewählt. Das langjährige Vorstandsmitglied Enrico Bock hatte aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidiert. Im erweiterten Vorstand wirken weiterhin Bernd Fichtner und Dr. Rene Kliebisch mit. Der alte und neue Präsident dankte seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit während der letzten Amtsperiode. Den Verantwortlichen auf Bund-, Landes,- Kreis- und Stadtebene dankte Shpetim Alaj für das gemeinschaftliche Zusammenwirken in punkto Finanzierung der neuen Arena in Eisenach im O1 des ehemaligen Automobilwerkes, zugleich dem Standort, wo der erste BMW in Deutschland vom Band rollte.

Präsident Shpetim Alaj stellte seinen Rechenschaftsbericht unter dem Satz von Albert Einstein „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“. Als die wichtigsten Aufgaben im Geschäftsjahr 2021 bezeichnete er die Bewältigung der Corona-Pandemie einschließlich der schrittweisen Rückkehr zur Normalität, die Neuausrichtung im Jugendbereich zur Intensivierung des Leistungssports mit der hauptamtlichen Stelle eines Jugendkoordinators, die Gründung der Rollstuhl-Handballmannschaft um Bernd Fichtner und die Sicherung der Mobilität der Nachwuchsteams. Beleg für die gute Jugendarbeit sei die Erteilung des HBL-Jugendzertifikates 2022. Natürlich habe man auch Fehler gemacht, aus denen es zu lernen gelte.

 

Vorstand

Der neu gewählte Vereinsvorstand des ThSV Eisenach - stehend (v.l.): Silvana Theuvsen, Shpetim Alaj, Roberto Trautmann, Till Bitterlich, Dorothee Schwertfeger, Dr. Rene Kliebisch - vorn: Bernd Fichtner - es fehlt: Peter Krauß  (Foto sportfotoseisenach)

 

Kooperation mit dem SVW und mehreren Schulen

Shpetim Alaj ging auf die Saisonplatzierungen und die Entwicklung der verschiedenen Vereinsteams ein. Im Minibereich entwickele sich die Zusammenarbeit mit dem SV Wartburgstadt gut. Diese Trainingsgruppe mit Übungsleiterin Julia Frömberg umfasst aktuell 20 Mädchen und Jungen. Geradezu ein Boom erfahre die Kooperation mit der Grundschule „Nessetal“ in Wenigenlupnitz, wo sich 60 Kinder für die Handball-Schul-AG meldeten. „Unser Dank geht an die Schulleiterin Doreen Voigtmann, deren Sohn erste sportliche Schritte beim ThSV Eisenach unternahm, jetzt international im Basketball erfolgreich ist“, erklärte der ThSV-Präsident.  Positiv seien die Kooperationen mit dem Elisabeth- und dem Ernst-Abbe-Gymnasium, wodurch ThSV-Talente während des Sportunterrichts Trainingseinheiten beim ThSV Eisenach absolvieren können. Die Homepage des Elisabeth-Gymnasium berichtet aktuell über die handballerische Entwicklung „ihrer Talente“. Schulleiter Tino Nazareth zeigt sich sehr interessiert.

Freud bei der B-, Leid bei der A-Jugend

Natürlich spielte auch die sportliche Bilanz eine Rolle. Shpetim Alaj benannte u.a. den Landesmeistertitel der von Ralf Messer und Severina Fritz betreuten D-Jugend und die erfolgreiche Qualifikation der B-Jugend für die Regionalliga Nordost. In der abgelaufenen Saison hatte die ThSV-B-Jugend, Trainer Matthias Bäurer, die Finalrunde in der der Regionalliga Nordost knapp verpasst, in der Play-Up-Runde mit 4 Siegen in Folge noch den 6. Platz in der Gesamttabelle erreicht. Der C-Jugend, von Michael Stegner und Jan Gesell betreut, habe letztendlich nur ein einziges Tor zum Landesmeistertitel gefehlt. Am 25.06.2022 nimmt die ThSV-C-Jugend als Vizemeister Thüringens an der Mitteldeutschen Meisterschaft in Leipzig teil. Die ThSV-A-Jugend verpasste erneut die Qualifikation zur Jugendbundesliga. In der Hoffnungsrunde in Stuttgart habe das Team gegen Hanau 27 Sekunden vor Schluss mit 2 Treffern geführt, aber noch den Ausgleichstreffer hinnehmen müssen, der den Traum von der Jugendbundesliga platzen ließ. „Die Enttäuschung im ganzen Team war sehr groß. Cleverness und auch Fortune fehlten. Das muss erst einmal verarbeitet werden“, so Shpetim Alaj. Die sportliche Weiterentwicklung der zweiten Männermannschaft sei seit der Trainerübernahme von Daniel Hellwig offenkundig. Nur haarscharf wurde nach der Meisterrunde die Bronze-Medaille in der Thüringenliga Männer verpasst.

Zuwachs an externen Zugängen

Nicht zu übersehen, was in Thüringen noch für Titel reicht, außerhalb des Freistaates werden ThSV-Nachwuchs-Teams oft als zu leicht gewogen. Intensives Scouting von Jugendkoordinator Matthias Bäurer habe zu 12 externen Zugängen aus dem gesamten Bundesgebiet im Nachwuchsbereich geführt, die im Lehrlingswohnheim in Eisenach-Nord Quartier beziehen. „Unser Konzept mit Schule und Sport, ärztliche Betreuung, Mittagsversorgung und Fahrdienste überzeugt die Talente und ihre Eltern“, betonte Shpetim Alaj.

Vorbilder im eigenen Verein

„Unsere Nachwuchssportler träumen von einer Karriere als Profi-Handballer, möchten möglichst im Scheinwerferlicht zu Heimspielen des ThSV Eisenach in der Werner-Aßmann-Halle auflaufen. Sie haben die Vorbilder im eigenen Verein, begegnen ihnen täglich“, erklärte Shpetim Alaj auch mit Blick auf die schier atemberaubende Entwicklung der eigenen Zweitbundesliga-Mannschaft, die komplett an der Mitgliederversammlung teilnahm. „Unser Dank geht an die sportliche Leitung um Maik Nowak und Misha Kaufmann, ebenso an Manager Rene Witte und seinem Team der Marketing-Geschäftsstelle“, fügte Shpetim Alaj an.

 

Verabschiedung Bock

Enrico Bock (re.) wurde für sein langjähriges Wirken im ThSV-Vorstand gedankt. Links Roberto Trautmann (Foto sportfotoseisenach)

Solide Finanzen

Über solide Finanzen berichtete Vorstandsmitglied Dorothee Schwertfeger. Die gestiegene Zahl an Vereinsmitgliedern spiegelte sich auch an der Zahl der eingenommenen Mitgliedsbeiträge wieder. Deutlich mehr Spenden (statt 30.000 € im Jahr 2020 nun 61.000 €) erhöhten den finanziellen Spielraum zum Kauf von Kleinbussen für den Nachwuchs. Infolge der Corona-Pandemie und Spielen ohne Zuschauer verringerte sich die Zahl beim Eintrittsgeld. Den größten Posten im Bereich Ausgaben nehmen der Bereich Geschäftsstelle, Übungsleiter-Pauschalen, Reisekosten und Sozialaufwendungen ein. Dass alles gemäß der Vereinssatzung ausgegeben und ordnungsgemäß gebucht wurde, darüber informierte Kassenprüfer Ronny Oelschläger und empfahl der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2021. Der Vereinsvorstand wurde einstimmig entlastet.

 

Dank an Ehrenamtliche

Das hohe Gut der ehrenamtlichen Helfer würdigte der ThSV Eisenach erneut, dankte stellvertretend für die vielen Ehrenamtler dem stets mit Rat und Tat zur Seite stehenden Volker Schlundt und dem langjährigen Hallensprecher Jürgen Hausburg mit kleinen Präsenten.             

 Dank Ehrenamtliche

Jürgen Hausburg (li.) und Volker Schlundt (re.) wurden für ihre ehrenamtliche Hilfe geehrt, von Shpetim Alaj und Roberto Trautmann (Foto sportfotoseisenach)

 

„Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen“, mit diesem Zitat von  Mahatma Gandhi  schloss Shpetim Alaj die Mitgliederversammlung.                 

 Th. Levknecht  (13. Juni 2022)

 

 

 

 

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