Die Klasse 8L setzte sich im Deutschunterricht mit dem Lied "Mensch" von Herbert Grönemeyer auseinander. Nach der der intensiven Beschäftigung mit dem Originaltext schrieben die Schüler eigene Strophen, welche hier vorgestellt werden...

Herbert Grönemeyer "Mensch“  - Fortsetzung der Klasse 8L

Bald schon ist´s richtig. Bald schon ist´s gut.
Manche Menschen sind flüchtig
und andere zieh´n den Hut.
Wo ist der Sinn des Lebens?
Wenn niemand ihn uns gibt.

Momentan ist richtig, momentan ist gut.
Nichts scheint wirklich richtig
Nach `nem Tief kommt auch ein Hoch
und so leb´ ich weiter Tag für Tag,
Nacht für Nacht
Niemand ist wirklich bei mir, niemand
gibt auf mich Acht.

Momentan ist richtig. Momentan ist gut.
Es ist wirklich wichtig,
an das zu glauben was man denkt.
Denn all die anderen, können sagen, was sie wollen,
wenn du dir sicher bist, wirst du auch diese Hürde nehmen.

Was ist Leben?
Sich sehr bemühen, trotz vergebens?
Ist es geben oder nehmen?
Vielleicht jeden Tag zu üben und zu lernen.
Doch wie viel davon meiner Zeit zu stehlen?
Doch das Leben trübt sehr oft.

Jetzt ist nichts mehr wichtig.
Jetzt ist nichts mehr gut.
Alles ist nun richtig
Fühl‘ ich Trauer oder Wut?
Den Sinn des Lebens
Soll ich finden, doch Verstand
Bringt mich nicht weiter
Gib mir deine Hand!

Die Gedanken kreisen.
Aufgewühlt und ungezähmt.
such nach richt´chen Worten,
doch ich bin wie gelähmt.
Froh, geliebt und glücklich
ist schon lange her.
Aber jetzt nicht aufgeben
fällt wirklich schwer.

Und der Mensch heißt Mensch,
weil er seine Stärken und Schwächen zeigt
und weil mit seiner Familie Zärtlichkeit teilt,
weil er lacht, weil er weint,
und seinen Freunden verzeiht.
Du fehlst!

Wir schließen unsere Arme,
das Glück ist endlos groß,
wir teilen den Reichtum auch
mit Armen, und lindern ihre Not.
Der Himmel streckt uns allen
die Hand begrüßend aus,
es soll gar wohl gefallen
dem Mensch in seinem Haus.

Vergangenes ist erledigt, Vergangenes ist vorbei,
halt mir keine Predigt, macht nicht so viel Geschrei.
Ich habe meine Fehler, in mir kocht die Wut,
wandle durch Berg und Täler, am Ende wird’s gut.

Der Mensch heißt Mensch,
weil er schreit, weil er schweigt
und weil er ruht und steht,
einfach da ist und dann fehlt...
Du fehlst!

Wenn die Wolken vergehen, kann der Mensch den Himmel sehen
Wozu der ganze Neid, teil mit mir dein Leid.
Ich sperr es für dich weg, denn all das ist nur Dreck.
Wir gehen am Strand des Lebens entlang und am Ende in den Sonnenuntergang.

Manchmal ist das Herz rot. Manchmal schwarz.
Es ist wie es ist.
Mein Körper weint, wenn er dich vermisst.
Oh es tut weh, weil er an dich denkt.
Ich will dich sehen. Ich will nur deine Stimme hören.

Jeder Mensch reist durch die grenzende Welt,
jedoch ohne sein geliebtes Zelt.
Bunte Bilder erscheinen uns im Licht.
Selbst unser atemloser Gedanke spricht.

Erstmal zur Arbeit, abends noch zur Bank.
Für nichts richtig Zeit, schiebt seine Träume an den Rand.
Manchmal überlegt er, wo ist das Leben hin?
Doch für ihn ist´s okay.
Vielleicht ergibt es bald einen Sinn.

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