Die Fachschaft Deutsch

ist – die zahlenmäßig größte Fachschaft am Elisabeth-Gymnasium,
ist – vernetzt mit den Fächern Kunst, Musik, Darstellen und Gestalten, Geschichte, Ethik, Religion,
ist – durch das muttersprachliche Prinzip, welches Grundlage für alle Fachdisziplinen ist, permanent auf dem Weg, die Bedeutung der eigenen Sprache zu unterstreichen und in den Mittelpunkt zu stellen,
ist – im außerschulischen Bereich vielseitig aktiv (Besuche von Theaterveranstaltungen, Lesungen, Kinovorführungen, Teilnahme an Wettbewerben in den Bereichen Lesen und kreatives Schreiben …) und möchte somit kulturelle Bildung in der Schule verankern,
sieht – die Sprache als Herz, als Wörterbuch der Seele.

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„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft.

Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“ (Buddha)

 

Lesenacht

„Das müssen die löschen! Sofort!“ Vicky ist wütend! Wie kommen diese Bilder ins Netz? Und viel wichtiger: wie kriegt man sie wieder raus? Wie kann sie diesem Cyber-Albtraum nur entkommen? Und wer ist schuld? Die Aufklärungsstunde des vermeintlichen Polizeioberkommissars Stein kippt schnell in persönliche Betroffenheit. Hier werden nicht abstrakte Fakten behandelt, sondern das Leben der eigenen kleinen Schwester, der – durch eigenes Zutun oder nicht – die sozialen Netzwerke zum Fallstrick wurden. 

„Out-Gefangen im Netz“, mobiles Klassenzimmerstück von Knut Winkelmann. Roman Kimmich als Dominik Stein. ©A. Matuschek.

„Out-Gefangen im Netz“, mobiles Klassenzimmerstück von Knut Winkelmann. Roman Kimmich als Dominik Stein.©A. Matuschek.

Im September wurde das mobile Klassenzimmerstück „Out! – Gefangen im Netz“ vom Landestheater Eisenach in drei siebten Klassen des Elisabeth-Gymnasiums aufgeführt. In einer theaterpädagogischen Nachbereitung direkt im Anschluss konnten die Schüler Fragen stellen und über das Gesehene diskutieren.  

Am 15.09.2017 fand die Premiere in der Klasse 7F1 statt.

„Schock, Freude, Angst, Panik, Erleichterung – kaum zu glauben, all diese Gefühle innerhalb einer 90minütigen Unterrichtsstunde. […] In der dritten Stunde wurden wir von einem Kriminalpolizisten überrascht: ,Zettel nehmen, Name und Adresse drauf, Handys nach vorne bringen‘, klang es nur. Da flüsterten auch schon einige, weil sie ihr Handy vergessen hatten. […]“

„[…] Im Nachgespräch gab es für uns Momente, in denen man sich viele Fragen stellte. Aber es gab auch Augenblicke, in denen man stolz auf Vicky war, weil sie sich durchsetzt und am Ende auch anderen Leuten hilft. […]“

(Lena Gebhardt, 7F1)

 

„Eine gewöhnliche Unterrichtsstunde beginnt, auf einmal klopft es sehr laut an der Tür und ein Mann kommt in den Klassenraum, er will unsere Lehrerin sprechen. Wir warten, doch er kommt schnell wieder herein und sagt: „Ich bin von der Polizei, es geht um das Thema Cybermobbing.“ […]

Es wird die Geschichte von Vicky erzählt, wie sich das Cybermobbing langsam aufbaut, am Anfang ganz unscheinbar. Die Handlung steigert sich und es wird von immer schlimmeren Sachen berichtet, bis Vicky wirklich am Ende ist, sogar Nacktfotos von ihr im Internet erscheinen. […]“

(Lucas Schindler, 7F1)

 

 „Zu Beginn der Unterrichtsstunde hämmerte es an der Tür, wir erschraken als der angebliche Kriminalpolizist uns aufforderte unsere Handys auf den Lehrertisch zu legen, damit sie nach auffälligen Bildern und Videos untersucht werden können. […]“

„[…] Ein herzlicher Dank geht an Roman Kimmich und Stephan Rumphorst vom Landestheater Eisenach. Beide haben uns in der dritten und vierten Stunde mit einem Klassenzimmerstück zum Nachdenken angeregt und ins Grübeln gebracht. […]“

(Friderike Schrön, 7F1)

 

Das mobile Theaterstück „Out! – Gefangen im Netz“ leistet Aufklärungsarbeit über Chancen und Risiken der Cyberwelt, aber auch über Zivilcourage und Akzeptanz. Die Handlung basiert dabei auf einer wahren Begebenheit. Die Auszüge aus Schülerbeiträgen zeigen, wie wichtig es in unserer heutigen Mediengesellschaft ist, vielfältige Wege zu nutzen, um über Themen wie den Umgang mit sozialen Netzwerken oder auch Chancen und Risiken des Internets ins Gespräch zu kommen und das eigene Handeln zu reflektieren. Die Theateraufführung und die anschließende Diskussion innerhalb der Klassen boten diese Gelegenheit.

 

 

Hallo ihr zukünftigen Siebtklässler/innen,
hier empfehle ich euch einen tollen Jugendroman.
Er trägt den Titel „Alleingelassen“, wurde 2007 von Thomas Fuchs geschrieben und vom Arena-Verlag gedruckt. Das 167-seitige Buch mit 13 Kapiteln kann man für 5,99€ kaufen.

Die Hauptfigur in dem Buch ist der 13-jährige John, der mit seinen beiden kleineren Geschwistern und der alleinerziehenden Mutter in einer neuen Stadt ein neues Leben anfangen will. Zuerst klappt alles super, John hat neue Freunde, wird zu angesagten Partys eingeladen und verliebt sich sogar. Aber dann wird seine Mutter unerwartet schwanger und kündigt ihren Job. Doch trotz der finanziellen Nöte und anderen Problemen gibt John nicht auf. Er kämpft für seine Familie und dafür, dass niemand merkt, dass die Mutter schon längst nicht mehr bei ihnen wohnt.

Der Autor will mit diesem Buch auf einige gesellschaftliche Probleme aufmerksam machen.

Ich empfehle das Buch weiter, weil es bis zum Ende spannend bleibt. Es hat traurige, aber auch schöne und lustige Momente, und nimmt manchmal unerwartete Wendungen. Allerdings finde ich nicht so gut, dass in dem Buch Läden wie H&M oder C&A und bestimmte Vornamen kritisiert werden.

Ich hoffe, ich habe euer Interesse für das Buch geweckt.

Amelie Otto (Klasse 7L)

 

 

Am 10.11.2016 fuhren wir um 8.15 Uhr los nach Bad Hersfeld. Wir besuchten das „Wortreich". Dies ist das einzige Lernzentrum deutschlandweit, welches sich um die Deutsche Sprache und um das geistige Lernen dreht.

 

Zuerst erfuhren wir, wie das „Wortreich" entstand und dass Konrad Duden, der Erfinder der Duden-Werke, eine große Rolle spielte. Ebenso Konrad Zuse, der Erfinder des Computers. Eine Mitarbeiterin erklärte uns, was es alles im Haus zu entdecken gibt. Die vielen Stationen waren in 11 „Kapitel" eingeteilt, die das gesamte Leben des Jungen Konrad beschrieben. Manche Kapitel befassen zum Beispiel mit der Wortbildung. Einige Silben waren auf Klötze gedruckt, welche die Besucher dann zusammenfügen mussten, so dass Wörter entstanden. Andere „Kapitel" wiederum befassten sich mit Fremdsprachen und Dialekten. Wir mussten einige Sätze dem jeweiligen Land oder Ort zuordnen.

 

Es gab auch Stationen im musikalischen Bereich. Die Besucher des „Wortreich" konnten selbst Töne oder Lieder mit sehr ausgefallenen Dingen auf besondere Art und Weise erzeugen oder auch zu Musik tanzen. Auf einer Bühne verkleideten wir uns mit Masken, Perücken und Kostümen, um Stücke wie „Romeo und Julia" mit schon vorhandenem Text selber nachzuspielen. Es gab auch aktive Spiele, wie zum Beispiel mit Bällen, welche mit Buchstaben versehen waren, in Basketballkörbe werfen und so Wörter bilden.

 

An einigen Stationen konnte man Nachrichten hinterlassen. Entweder auf einem Zettel an der Pinwand oder mittels eines Zettels in einer Kapsel. Diese wurde dann durch ein Rohr an der Decke über beide Etagen befördert. Könnt ihr euch vorstellen, dass ein Mensch mit seinen Augen einen Computer bedienen kann? Dieser maß die Bewegungen der Augen konnte dadurch den Pfeil auf dem Bildschirm bewegen. Man konnte die vorgegebenen Tiergeräusche nachahmen, die einem auf dem Computer vorgespielt wurden. Besonders beeindruckend waren die Ergebnisse eines 3D Druckers. Wusstet ihr, dass sich das Gehirn entspannen und so eine magnetische Kugel bewegen kann?

 

Das Außergewöhnliche an dieser Ausstellung war, dass die verrücktesten Ideen umgesetzt werden konnten. Ein Besuch im „Wortreich" in Bad Hersfeld ist auf jeden Fall empfehlenswert. Es war ein lehrreicher, wundervoller Tag!

 

Lena Nehrig (Klasse 6L2)

 

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